Warum zwei Spritztechnologien?
Große Kartenbögen und Fächerstreifen wurden auf unterschiedlichen, dafür ausgelegten Anlagen beschichtet.

AUTOREPARATURLACKE · PRODUKTIONSFALLSTUDIE
Für einen Kunden im Bereich Autoreparaturlacke mit Sitz in den VAE produzierte PHOENiX Sample 1K- und 2K-Farbkarten und Farbfächer in Stückzahlen von jeweils mehreren Tausend pro Format und lieferte sie in mehrere Länder.




Projektübersicht
1K BASISLACK · 205 FARBEINTRÄGE
PHOENiX Sample entwickelte für einen internationalen Kunden mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein umfassendes Farbkartenprogramm für Autoreparaturlacke. Es umfasste separate Farbkarten und Farbfächer für 1K- und 2K-Lacksysteme.
Die fertigen Produkte wurden in unterschiedlichen Mengen in mehrere Länder versandt. Einzelne Bestimmungsländer und Versandmengen werden nicht genannt; das Projekt war somit ein internationales Vertriebsprogramm.
Jede Produktfamilie umfasste mehrere Tausend Einheiten. Neben der Farbtonanpassung war die Reproduzierbarkeit über sämtliche Fertigungsläufe entscheidend.
Das 1K-Basislackprogramm enthielt 127 Uni-, 24 Metallic-, 40 Perl- und 14 Xirallic-Farben. Der 2K-Decklackbereich umfasste 88 Uni- und 8 Metallic-Farben. Insgesamt sind das 301 Farbeinträge in zwei Systemen; mögliche doppelte Referenzen sind nicht dokumentiert.
Technische Herausforderung
2K DECKLACK · 96 FARBEINTRÄGE
Ein Farbton musste auf robotisch gespritzten großformatigen Farbkarten und auf Farbfächern aus einer spezialisierten Spritzanlage gleich wirken.
Gerade Metallic-, Perl- und Xirallic-Lacke reagieren empfindlich auf Applikationsbedingungen und Betrachtungswinkel.
Das Programm erforderte echte Lackmuster auf zwei Applikationsanlagen und nicht nur gedruckte Farbnamen. Große Farbkarten wurden robotergestützt gespritzt, Fächerstreifen auf einer Spezialanlage. Das freigegebene Erscheinungsbild musste in beiden Formaten erhalten bleiben.

Farbprogramm in Zahlen
Die Diagramme vergleichen Einträge nach Lacktyp, nicht gemessene Farbwerte.
| System | Uni | Metallic | Perl | Xirallic | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1K | 127 | 24 | 40 | 14 | 205 |
| 2K | 88 | 8 | — | — | 96 |
| Gesamt | 215 | 32 | 40 | 14 | 301 |
301 ist die Summe aus 205 Einträgen in 1K und 96 in 2K. Ob Farbtöne in beiden Systemen vorkommen, ist nicht belegt. Ein Strich bedeutet: nicht aufgeführt.
Farbabstimmung und Freigabe
Laut Projektunterlagen wurden 97 % der Farben im ersten Durchgang freigegeben. Die verbleibenden 3 % wurden angepasst und im zweiten Durchgang bestätigt.
100 % endgültige Freigabe nach zwei Runden
Gemeldete Prozentsätze; genaue Farbtonzahlen pro Durchgang sind nicht angegeben.

Applikationssensibilität
METALLICEFFEKT · ABSTIMMUNG ZWEIER PROZESSE
Ähnlich aussehende Aluminiumflakes können auf Spritzbedingungen unterschiedlich reagieren. Schon kleine Abweichungen beeinflussen Face-Farbe, Flop, Helligkeit und den gesamten Metallic-Eindruck. Daher war die Kontrolle beider Anlagen wesentlich.
Beachtet wurden Flake-Ausrichtung, Textur und winkelabhängige Wirkung. Perl- und Xirallic-Lacke erforderten vergleichbare Kontrolle von Schichtaufbau und Pigmentorientierung.
Bei Metallicfarben wurden Face Color, Flop, Verteilung der Aluminiumflakes und Helligkeit bei verschiedenen Blickwinkeln berücksichtigt. Perl- und Xirallic-Töne reagieren zudem empfindlich auf Schichtaufbau und Pigmentorientierung. Nicht überlieferte numerische Toleranzen werden nicht behauptet.
Fertigungsprozess
Empfang und Einordnung in Uni, Metallic, Perl und Xirallic.
Anpassung an Kundenvorgaben und erste Freigaberunde.
Kontrolle des Erscheinungsbilds auf den Produktionsanlagen.
Roboterspritzen für Karten und Spezialanlage für Fächer.
Kontrolle von Oberfläche, Effekten und Reproduzierbarkeit zwischen Chargen.
Endkontrolle und Auslieferung aller vier Produktgruppen.
VERGLEICH DER LACKARTEN
Vergleich von Uni-Tönen mit Metallic-, Perl- und Xirallic-Effekten. Die Prozentsätze beziehen sich auf Farbreferenzen, nicht auf Stückzahlen.
1K-Effektfarben umfassen Metallic, Perl und Xirallic; im 2K-Programm sind dies ausschließlich Metallicfarben.
Qualitätssicherung
Freigegebene Referenzmuster blieben die Grundlage. Geprüft wurden Farbgenauigkeit, Schichtgleichmäßigkeit, Oberfläche, Effektpigmente, Anlagen- und Chargenkonsistenz sowie Endmontage.
Ziel war ein einheitliches visuelles Farbbild über tausende Farbkarten und Fächer hinweg.
| Projektphase | Dokumentierter Prüfpunkt |
|---|---|
| Referenzbewertung | Eingangstöne als Uni, Metallic, Perl oder Xirallic klassifizieren. |
| Produktionsübertragung | Muster auf der Karten-Roboteranlage und der Fächerspritzanlage prüfen. |
| Laufende Abstimmung | Aussehen, Beschichtungsuniformität, Effekte und Übereinstimmung beider Formate prüfen. |
| Endprodukte | Chargenkonstanz und Montagequalität aller vier Produktkategorien prüfen. |
Die Kundenfreigaben blieben bis zur Endmontage maßgeblich. Dokumentiert sind Prozess- und Erscheinungsprüfungen, keine unveröffentlichten numerischen Toleranzen.
Lieferumfang
Mehrere Tausend Stück pro Kategorie. Exakte Mengen, Abmessungen und Termine sind nicht dokumentiert.
Der 1K-Farbmusterfächer wurde als Bestandteil des Projekts mit dem dafür vorgesehenen Fächer-Sprühverfahren gefertigt.
Gemeldete Ergebnisse
Diese Ergebnisse stammen aus den gelieferten Projektunterlagen und bedürfen der Freigabe vor Veröffentlichung.
Projektzahlen und Ablauf stammen aus den bereitgestellten Fertigungsangaben. Nicht dokumentierte Toleranzen oder Ländermengen werden nicht behauptet.
PROJEKTFRAGEN
Große Kartenbögen und Fächerstreifen wurden auf unterschiedlichen, dafür ausgelegten Anlagen beschichtet.
Ihr Aussehen hängt von Partikelausrichtung, Applikationsbedingungen und Betrachtungswinkel ab.
Alle vier Formate wurden in mehreren Tausend Stück je Kategorie hergestellt und in unterschiedlichen Mengen an mehrere Länder geliefert.
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PROCESS FLOW DIAGRAM
Die einzelnen Fertigungsschritte dieses Projekts.
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