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NUMIX · AUTOLACKIERUNG

Automotive-Farbtonleitfaden | Farbkarte & Farbfächer

1K- und 2K-Produktion für die internationale Distribution

AUTOREPARATURLACKE · PRODUKTIONSFALLSTUDIE

Zwei Lacksysteme. Vier Formate. Mehrere Märkte.

Für einen Kunden im Bereich Autoreparaturlacke mit Sitz in den VAE produzierte PHOENiX Sample 1K- und 2K-Farbkarten und Farbfächer in Stückzahlen von jeweils mehreren Tausend pro Format und lieferte sie in mehrere Länder.

  • Autoreparaturlacke
  • Kunde mit Sitz in den VAE
  • Lieferung in mehrere Länder
  • 1K- und 2K-Systeme
NUMIX 1K color chart
NUMIX 2K color chart
NUMIX 2K-Farbmusterfächer mit Box — freigegebenes Projektfoto
ORIGINALFOTOS AUS DEM PROJEKTNUMIX 1K- und 2K-Farbpräsentationsprogramm Zwei Farbkarten und ein 2K-Farbfächer mit Verpackung als abgestimmtes Gesamtprogramm.
Gezeigte Marke
NUMIX / National Paints Branding
Kunde / Vertrieb
Kunde in den VAE · Versand in mehrere Länder
Lieferumfang
1K-/2K-Farbkarten und Fächer
Projektstatus
Abgeschlossenes Fertigungsprojekt
301 Farbeinträge beider Systeme
4 Produktfamilien
97 % Freigabe in der ersten Runde
Mehrere Tausend Einheiten je Kategorie
NUMIX 1K Base Coat Farbkarte mit Farbfeldern und Präsentationshüllen
PROJEKTFOTOS1K Base Coat Farbkarte Das Programm wurde als Farbkarte und Farbfächer ausgeführt; das Foto zeigt die 1K-Farbkarte.

Projektübersicht

Ein Farbprogramm, vier Präsentationsprodukte

PHOENiX Sample entwickelte für einen internationalen Kunden mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein umfassendes Farbkartenprogramm für Autoreparaturlacke. Es umfasste separate Farbkarten und Farbfächer für 1K- und 2K-Lacksysteme.

Die fertigen Produkte wurden in unterschiedlichen Mengen in mehrere Länder versandt. Einzelne Bestimmungsländer und Versandmengen werden nicht genannt; das Projekt war somit ein internationales Vertriebsprogramm.

Jede Produktfamilie umfasste mehrere Tausend Einheiten. Neben der Farbtonanpassung war die Reproduzierbarkeit über sämtliche Fertigungsläufe entscheidend.

Das 1K-Basislackprogramm enthielt 127 Uni-, 24 Metallic-, 40 Perl- und 14 Xirallic-Farben. Der 2K-Decklackbereich umfasste 88 Uni- und 8 Metallic-Farben. Insgesamt sind das 301 Farbeinträge in zwei Systemen; mögliche doppelte Referenzen sind nicht dokumentiert.

Technische Herausforderung

Zwei Applikationsverfahren, ein freigegebenes Farbbild

Ein Farbton musste auf robotisch gespritzten großformatigen Farbkarten und auf Farbfächern aus einer spezialisierten Spritzanlage gleich wirken.

Gerade Metallic-, Perl- und Xirallic-Lacke reagieren empfindlich auf Applikationsbedingungen und Betrachtungswinkel.

Das Programm erforderte echte Lackmuster auf zwei Applikationsanlagen und nicht nur gedruckte Farbnamen. Große Farbkarten wurden robotergestützt gespritzt, Fächerstreifen auf einer Spezialanlage. Das freigegebene Erscheinungsbild musste in beiden Formaten erhalten bleiben.

NUMIX 2K Top Coat Farbkarte mit Autolack-Farbmustern
PROJEKTFOTOS2K Top Coat Farbkarte Die 2K-Decklackkarte zeigt die zweite Palette, gefertigt parallel zum entsprechenden Farbfächer.

Farbprogramm in Zahlen

301 Farbeinträge in 1K und 2K

Die Diagramme vergleichen Einträge nach Lacktyp, nicht gemessene Farbwerte.

  • Uni
  • Metallic
  • Perl
  • Xirallic
1K 205 Farbeinträge
2K 96 Farbeinträge
Verteilung nach Typ
SystemUniMetallicPerlXirallicGesamt
1K127244014205
2K888——96
Gesamt215324014301

301 ist die Summe aus 205 Einträgen in 1K und 96 in 2K. Ob Farbtöne in beiden Systemen vorkommen, ist nicht belegt. Ein Strich bedeutet: nicht aufgeführt.

Farbabstimmung und Freigabe

97 % Freigabe im ersten Durchgang

Laut Projektunterlagen wurden 97 % der Farben im ersten Durchgang freigegeben. Die verbleibenden 3 % wurden angepasst und im zweiten Durchgang bestätigt.

97% Erster Durchgang
3% Zweiter Durchgang

100 % endgültige Freigabe nach zwei Runden

Gemeldete Prozentsätze; genaue Farbtonzahlen pro Durchgang sind nicht angegeben.

NUMIX 2K-Farbfächer mit silbernen und Metallic-Lackmustern
PROJEKTFOTOS2K Metallic-Detail Die Metallic-Nahaufnahme zeigt Unterschiede in Struktur und Helligkeit ähnlicher Silbertöne.

Applikationssensibilität

Die Herausforderung bei Metallicfarben

Ähnlich aussehende Aluminiumflakes können auf Spritzbedingungen unterschiedlich reagieren. Schon kleine Abweichungen beeinflussen Face-Farbe, Flop, Helligkeit und den gesamten Metallic-Eindruck. Daher war die Kontrolle beider Anlagen wesentlich.

Beachtet wurden Flake-Ausrichtung, Textur und winkelabhängige Wirkung. Perl- und Xirallic-Lacke erforderten vergleichbare Kontrolle von Schichtaufbau und Pigmentorientierung.

Bei Metallicfarben wurden Face Color, Flop, Verteilung der Aluminiumflakes und Helligkeit bei verschiedenen Blickwinkeln berücksichtigt. Perl- und Xirallic-Töne reagieren zudem empfindlich auf Schichtaufbau und Pigmentorientierung. Nicht überlieferte numerische Toleranzen werden nicht behauptet.

Fertigungsprozess

Vom Kundenstandard zur Auslieferung

  1. 01

    Referenzprüfung

    Empfang und Einordnung in Uni, Metallic, Perl und Xirallic.

  2. 02

    Farbabstimmung

    Anpassung an Kundenvorgaben und erste Freigaberunde.

  3. 03

    Pilotprüfung

    Kontrolle des Erscheinungsbilds auf den Produktionsanlagen.

  4. 04

    Zwei Verfahren

    Roboterspritzen für Karten und Spezialanlage für Fächer.

  5. 05

    Prozessübergreifende QS

    Kontrolle von Oberfläche, Effekten und Reproduzierbarkeit zwischen Chargen.

  6. 06

    Montage und Lieferung

    Endkontrolle und Auslieferung aller vier Produktgruppen.

VERGLEICH DER LACKARTEN

Uni- und Effektfarben je Lacksystem

Vergleich von Uni-Tönen mit Metallic-, Perl- und Xirallic-Effekten. Die Prozentsätze beziehen sich auf Farbreferenzen, nicht auf Stückzahlen.

1K Basislack 205
127 · 62.0%78 · 38.0%
2K Decklack 96
88 · 91.7%8 · 8.3%

1K-Effektfarben umfassen Metallic, Perl und Xirallic; im 2K-Programm sind dies ausschließlich Metallicfarben.

Qualitätssicherung

Mehr als ein einzelner Farbmesswert

Freigegebene Referenzmuster blieben die Grundlage. Geprüft wurden Farbgenauigkeit, Schichtgleichmäßigkeit, Oberfläche, Effektpigmente, Anlagen- und Chargenkonsistenz sowie Endmontage.

Ziel war ein einheitliches visuelles Farbbild über tausende Farbkarten und Fächer hinweg.

ProjektphaseDokumentierter Prüfpunkt
ReferenzbewertungEingangstöne als Uni, Metallic, Perl oder Xirallic klassifizieren.
ProduktionsübertragungMuster auf der Karten-Roboteranlage und der Fächerspritzanlage prüfen.
Laufende AbstimmungAussehen, Beschichtungsuniformität, Effekte und Übereinstimmung beider Formate prüfen.
EndprodukteChargenkonstanz und Montagequalität aller vier Produktkategorien prüfen.

Die Kundenfreigaben blieben bis zur Endmontage maßgeblich. Dokumentiert sind Prozess- und Erscheinungsprüfungen, keine unveröffentlichten numerischen Toleranzen.

Lieferumfang

Vier fertige Produktformate

Mehrere Tausend Stück pro Kategorie. Exakte Mengen, Abmessungen und Termine sind nicht dokumentiert.

01

1K-Farbkarte

02

1K-Farbfächer

Der 1K-Farbmusterfächer wurde als Bestandteil des Projekts mit dem dafür vorgesehenen Fächer-Sprühverfahren gefertigt.

03

2K-Farbkarte

04

2K-Farbfächer

Gemeldete Ergebnisse

Projektergebnisse

Diese Ergebnisse stammen aus den gelieferten Projektunterlagen und bedürfen der Freigabe vor Veröffentlichung.

97 %

Erste Farbabstimmungsrunde

100 %

Alle Farben nach Runde zwei freigegeben

4 Formate

1K-/2K-Karten und Fächer

2 Verfahren

Abgestimmte Farbwirkung

Projektzahlen und Ablauf stammen aus den bereitgestellten Fertigungsangaben. Nicht dokumentierte Toleranzen oder Ländermengen werden nicht behauptet.

PROJEKTFRAGEN

Was dieses Farbprogramm zeigt

Warum zwei Spritztechnologien?

Große Kartenbögen und Fächerstreifen wurden auf unterschiedlichen, dafür ausgelegten Anlagen beschichtet.

Warum sind Metallic-, Perl- und Xirallic-Farben anspruchsvoller?

Ihr Aussehen hängt von Partikelausrichtung, Applikationsbedingungen und Betrachtungswinkel ab.

Wie erfolgte der internationale Vertrieb?

Alle vier Formate wurden in mehreren Tausend Stück je Kategorie hergestellt und in unterschiedlichen Mengen an mehrere Länder geliefert.

Verwandte Leistungen

PROCESS FLOW DIAGRAM

Prozessablauf der Fertigung

Die einzelnen Fertigungsschritte dieses Projekts.

Color development & approval
01

Color Standards Received

02

Color Matching

03

97% First-Round / 3% Second-Round Approval

Two dedicated production lines
Color-chart manufacturing

Color Chart Production — Robot Spraying

  1. Robot Spraying
  2. Drying & Quality Control
  3. Color Chart Printing
  4. Color Sample Mounting
  5. Cutting & Finishing
  6. Individual Self-Adhesive Bag
  7. Final Packing
Fan-deck manufacturing

Fan Deck Production — Coating Machine

  1. Coating Machine Application
  2. Drying & Quality Control
  3. Color Code Printing
  4. Reverse-Side Color Key Printing
  5. Cover Printing
  6. Collation & Assembly
  7. Pivot Screw Installation
  8. Fan Deck Box Insertion
  9. Box Shrink Wrapping
  10. Final Packing
Final packing and distribution

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