Farbanforderungen und Referenz
Farbkollektion, freigegebene Referenzstandards, Oberflächenbild, Kennzeichnungssystem und vorgesehenen Markteinsatz festlegen.

Erfahren Sie, wie speziell entwickelte Beschichtungen, kontrollierte Fertigung und sorgfältige Montage eine abgestimmte Farbauswahl in einem professionellen Farbfächer zusammenführen.
Technischer Inhalt von PHOENiX Sample · Aktualisiert im Oktober 2026
Relevante technische Referenzen: ISO 2808:2019 — Determination of film thickness · ISO 1514:2024 — Standard panels for testing. Die Referenzlinks dienen nur dem fachlichen Kontext und stellen keine Zertifizierung oder Konformität dar.
Ein professioneller Farbfächer vereint viele einzelne Farbreferenzen in einem kompakten, übersichtlichen Format. Jeder Farbton befindet sich auf einem eigenen Blatt. Die Blätter werden gestapelt und an einem gemeinsamen Drehpunkt befestigt. Beim Öffnen lassen sie sich fächerförmig ausbreiten. Die Blätter selbst sind weder ziehharmonikaartig noch plissiert oder im Zickzack gefaltet.
Bei PHOENiX Sampleverstehen wir die Herstellung eines Farbfächers als zusammenhängendes Projekt aus Farbbemusterung und Weiterverarbeitung: Optisches Ziel, Spezialbeschichtung, Blattaufbau, Veredelung und Reihenfolge bestimmen gemeinsam die fertige Präsentation.

Anders als eine gefaltete Broschüre besteht ein Farbfächer aus separaten, gleichmäßig geformten Musterblättern. Je nach freigegebenem Produktentwurf kann jedes Blatt einen bestimmten Farbton oder eine Oberfläche darstellen.
Blattmaße, Eckenform, Lochposition, Farbreihenfolge, Träger, Deckelmaterialien und Befestigung bestimmen gemeinsam, wie der Fächer aussieht, sich öffnen lässt und der üblichen Handhabung standhält.
Die tatsächlichen Produktionsschritte werden auf die freigegebene Spezifikation, den Träger und das gewählte Beschichtungssystem abgestimmt.
Farbkollektion, freigegebene Referenzstandards, Oberflächenbild, Kennzeichnungssystem und vorgesehenen Markteinsatz festlegen.
Bogenmaterial, Maße, Anordnung, Kantenform und Anforderungen an wiederholtes Öffnen und Handhaben definieren.
Ein für professionelle Farbmuster entwickeltes Beschichtungssystem auswählen. Es muss nicht chemisch identisch mit der späteren Dekorations- oder Industriebeschichtung des Kunden sein.
Die Beschichtung unter geeigneten Prozessbedingungen auftragen und trocknen. Filmbild, Gleichmäßigkeit und Eignung für die Weiterverarbeitung beurteilen.
Repräsentative fertige Muster mit der vereinbarten Referenz vergleichen – einschließlich Farbton sowie gegebenenfalls Glanz oder Oberflächeneffekten.
Das fertige Material zu einzelnen Blättern verarbeiten, vereinbarte Kennzeichnungen aufbringen und die Kollektion in der richtigen Reihenfolge zusammenstellen.
Blätter und Deckel am gemeinsamen Drehpunkt verbinden. Anschließend Reihenfolge, Ausrichtung, Erscheinungsbild, Funktion und Verpackung prüfen.

Die farbgebende Schicht wird mit einem speziell für die Farbbemusterung vorgesehenen Beschichtungssystemhergestellt. Bei der Auswahl zählen Farbeindruck, geeignete Filmbildung, Verträglichkeit mit dem gewählten Blattmaterial sowie späterer Zuschnitt und Montage.
Die Rezeptur einer speziell entwickelten Musterbeschichtung kann sich von dem Produkt unterscheiden, das später auf eine Wand oder andere Fläche aufgetragen wird. Das Muster bildet das vereinbarte optische Ziel ab, übernimmt aber nicht automatisch sämtliche Gebrauchseigenschaften der endgültigen Beschichtung.
Die Kontrolle von Beschichtung und Trocknung unterstützt ein gleichmäßiges Erscheinungsbild innerhalb einer abgestimmten Sammlung von Musterblättern.
Die fertigen Bögen werden zu maßhaltigen Einzelblättern verarbeitet. Ihre Anordnung kann Farbfamilien, Helligkeitsverläufen, Produktcodes oder einer vom Kunden vorgegebenen Reihenfolge folgen.
Die Befestigung muss die Blätter sicher halten und zugleich eine fächerförmige Drehbewegung zulassen. Ein Deckel kann den Stapel schützen und die Marke präsentieren, ohne den Fächer unnötig sperrig zu machen.
Sorgfältig geplanter Zuschnitt und eine passende Drehpunktposition verringern ungleichmäßige Kanten, Versatz und vermeidbare Behinderungen beim Durchblättern.

Optionen werden auf technische Machbarkeit geprüft und in der Projektspezifikation bestätigt.
Farbauswahl, Benennungen, Nummerierung und Reihenfolge der Farbtöne.
Gesamtformat, Blattgröße, Ecken und Verhältnis von Deckel zu Innenblättern.
Festgelegtes Musterbild, geeigneter Träger und kompatibler Beschichtungsaufbau.
Deckelgestaltung, Produktidentität, gedruckte Informationen und visuelles Erscheinungsbild.
Position des gemeinsamen Drehpunkts, Handhabung und Öffnungsverhalten.
Schutz, Kennzeichnung und projektspezifische Verpackungsanforderungen für den Vertrieb.
Nein. Jede Farbe wird auf einem eigenen Blatt präsentiert. Die Einzelblätter werden gestapelt und an einem gemeinsamen Drehpunkt verbunden, sodass sie sich beim Öffnen fächerförmig ausbreiten lassen.
Nicht zwangsläufig. Professionelle Muster können eigens für die Farbmusterfertigung entwickelte Beschichtungen verwenden. Diese werden auf Träger, Beschichtungsprozess und vereinbartes Erscheinungsbild abgestimmt, statt automatisch eine fertige Standard-Wandfarbe einzusetzen.
Fertige Muster werden unter definierten Bedingungen visuell und, sofern vereinbart, messtechnisch mit einer freigegebenen Referenz verglichen. Die geltenden Toleranzen sind projektspezifisch festzulegen.
Ja. Markenauftritt, Blattkennzeichnung, gedruckte Informationen, Farbanordnung und Deckelgestaltung können Bestandteil des Projekts sein, vorbehaltlich der Freigabe der endgültigen Spezifikation.
Nein. Ein Muster dient der vereinbarten Vermittlung von Farbe und Oberfläche. Die Übereinstimmung mit chemischer Zusammensetzung, Haltbarkeit oder Anwendungseigenschaften des Endprodukts ist eine gesonderte technische Anforderung und darf nicht vorausgesetzt werden.
Bitte nennen Sie Farbkollektion, Verwendungszweck, gewünschte Blattgröße, ungefähre Blattzahl, Oberflächenbild, Stückzahl, Markengrafiken und Lieferziel. Eine freigegebene physische Referenz hilft, die optischen Anforderungen festzulegen.
Erfahren Sie mehr über technische Themen und ihr Zusammenspiel in Farbmusterfertigung, Qualitätssicherung, Beschichtungstechnik und Farbfächerherstellung.
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